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Hochwasser am Breitenbach

Im Zuge der starken Niederschläge in weiten Teilen Deutschlands ist es auch im Breitenbach zu einem deutlich erhöhten Pegelstand gekommen (Bild 1). Während 20 Liter pro Sekunde für den Breitenbach eine gewöhnliche, geführte Wassermenge sind, flossen durch den Bach Anfang Juni mehr als 400 Liter Wasser pro Sekunde (Bild 2).

Dieser hatte nicht nur Auswirkungen auf unser Fließrinnen-Experiment, welches wir früher als ursprünglich geplant beenden mussten (http://genestream.de/archive/473), sondern auch auf die Tiergemeinschaften im Breitenbaches. In der, ebenfalls massiv gefluteten, Emergenzfalle (Bild 3-5), konnten während des Hochwassers, sowie in den ersten Tagen danach, nur geringe Individuenzahlen weniger Insektenarten gefunden werden.

Mittlerweile ist das Hochwasser am Breitenbach sowie an der Fulda und der Schlitz wieder zurück gegangen und die Anzahl schlüpfender Insekten deutlich angestiegen.

Hochwassersituationen wie die in diesem Jahr sind am Breitenbach immer wieder beobachtet worden und von den Mitarbeitern der ehemaligen Fluss-Station ausführlich beschrieben (Wagner et al. 2011, siehe Referenz).

 

Bild 1: Der Flusslauf des Breitenbaches ist durch starken Regen deutlich verbreitert.

Bild 2: An der Querbaute des Breitenbaches lässt sich die geführte Wassermenge messen.

Bild 3: Der Breitenbach ist über die Ufer getreten…,

Bild 4: … das Wasser dringt in die Emergenzfalle ein…

Bild 5: …und bahnt sich seinen Weg zurück in den Flusslauf.