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University of Duisburg and Essen, Aquatic Ecosystems Research Group, Universitätsstr. 5, D-45141 Essen, Germany

Manipulative Phase gestartet

Nach der erfolgreichen Besiedlung der Rinnen mit einer natürlichen Breitenbach-Fließgewässerlebensgemeinschaft hat gestern der „manipulative“ Abschnitt des Experiments begonnen. Die Lebensgemeinschaften in den 64 Fließrinnen werden mit verschiedenen einzelnen/kombinierten Stressfaktoren behandelt (Feinsedimenteintrag, geringe Strömungsgeschwindigkeit, Nährstoffzufuhr). Wir registrieren in den verschieden Rinnen genau, welche Organismen die Rinnen verlassen (in der Drift oder als Emergenz) bzw. welche sich nun bevorzugt in den Rinnen ansiedeln. Die detaillierte Analyse der Veränderungen in den Zusammensetzungen sowie in der innerartlichen genetischen Diversität erfolgt im Anschluss an das Experiment im Labor. Mit den Ergebnisse erhoffen wir, Informationen zur Wirkung der Stressfaktoren einzeln und kombiniert auf einzelne Arten, „Genotypen“ sowie Fließgewässegemeinschaften insgesamt zu erhalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto 1: Seit Beginn der manipulativen Phase sind die Fließrinnen mit Emergenznetzen bedeckt. Dadurch können wir registrieren, welche Organismen in der Zeit in den Experimentalrinnen schlüpfen.

One Response so far.

  1. […] Ruhreinzugsgebiet beproben wir, parallel zu dem Freilandexperiment am Breitenbach in Hessen, verschiedene Gewässer, um den Einfluss anthropogener Störungen auf die genetische […]