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University of Duisburg and Essen, Aquatic Ecosystems Research Group, Universitätsstr. 5, D-45141 Essen, Germany

Experiment gestartet

Nachdem wir den Aufbau des Experimentes vergangenes Wochenende abgeschlossen haben läuft seit Samstag (8.3.) die Besiedlungsphase der Experimentalrinnen. In die nächsten 3 Wochen werden sich Organismen aus dem Bach ansiedeln und die Mesokosmen mit Leben füllen. Im Anschluss an die Besiedlungsphase werden wir 4 Wochen lang den Einfluss verschiedener Faktoren auf die Biodiversität unter kontrollierten Bedingungen testen und sehen, wie die biologische Vielfalt und Ökosystemfunktionen sich durch diese Bedingungen verändern.

Dieses Jahr erheben wir zudem alle zwei Tage die Tiere, welche das System wieder verlassen (sog. „Drift“). Durch die Analyse der Drift erhoffen wir uns noch präzisere Informationen über das Antwortverhalten der Tiere auf die getesteten Stressbedingungen.

Nachfolgend  einige Eindrücke des Aufbaus der letzten Tage:

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Bild 1: Als Substrat für die Experimentalrinnen wurden Steine und Sand aus der Bachsohle verwendet, welche zunächst mehrere Tage getrocknet wurden, damit keine Organismen zusammen mit den Steinen in die Experimentalrinnen gelangen (kontrollierte Experiment-Bedingungen).

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Bild 2: Die angeschlossenen Experimentalrinnen liegen vor dem Start des Experiments noch ohne Wasser gefüllt etwas durcheinander.

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Bild 3: Um zu testen ob alle Experimentallrinnen den gleichen Wasserdruck haben, wurden alle auf volle Leistung aufgedreht.

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Bild 4: Steine und Sand für die Experimentalrinnen wurden sorgfältig gesiebt, nach Größenklassen sortiert…

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Bild 5: …und anschließend genau abgemessene Mengen standardisiert auf alle Experimentalrinnen verteilt. Auf einer Grundschicht von Sand (0-2 mm) liegen feinere Steine (2 – 30 mm). Die Lücken zwischen den Steinen dienen als wichtige Lebensräume für eine Vielzahl von Organismen. Auch die großen Steine dienen als Unterschlupf für verschiedenste Insekten wie Stein-, Köcher- und Eintagsfliegen, welche der Felderbach in großer Zahl beherbergt. Das Habitat in den Fließrinnen ist dem im Bach nachempfunden.

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Bild 6: Vasco Elbrecht (links) und Florian Leese vor dem laufenden System.

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